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Restaurant-Start verschoben

Liebe Leute, es tut mir sehr leid, und die meisten von Euch werden es schon mitbekommen haben: Die für diesen Montag geplante Eröffnung meines schicken, neuen Betriebsrestaurants musste leider wegen Verzögerungen im Bauablauf erneut verschoben werden. Ein neuer Starttermin steht noch nicht fest. Stattdessen gibt es eine neue Übergangslösung, die mehr Wettersicherheit bietet als der Imbisswagen („Bordstein Bistro“) mit Sitzgelegenheiten an der absehbar immer frischer werdenden Luft: In der kommenden Woche wechselt das Team des neuen Caterers Bistro EssArt in die „Alte Pauserei“; das Interimsrestaurant wird zur Verpflegung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der STRABAG-Gruppe vorläufig wieder in Betrieb genommen.

Blick von der Galerie im 1. OG auf das Eingangsportal zum Foyer.

Aufzugszugang im Foyer

Zweigeschossiger Think Tank

Flur mit Think Tank

Der Küchenblock steht schon, die Möbel folgen: Meeting-Point in der 2. Etage

Aber es gibt auch gute Nachrichten von meiner Baustelle: Die Fassade an meiner Rückseite ist inzwischen vollständig verputzt, gestrichen und abgerüstet. Das neu aufgebaute schmale Gerüst an der Südost-Ecke sichert den raschen Außenzugang für die ausstehenden Arbeiten auf dem Dach. Der Boden in der Tiefgarage ist fertig beschichtet und geglättet; zum Abschluss werden in dieser Woche die Markierungen für die Parkbuchten und Fahrbahnen aufgetragen.  Auf den Zugängen zum Foyer und zur Poststelle liegt mittlerweile das Pflaster; was noch fehlt, ist die Verkleidung der Vordächer.

Auch die Bahndamm-Seite ist verputzt und abgerüstet; das schmale Gerüst an der Ecke sichert einen Außen-Zugang für Dacharbeiten.

Letzter Feinschliff an der V-Stütze im Innenhof 1

Nur der Innenhof 4 ist noch eingerüstet; hier wird derzeit noch verputzt.

In der kommenden Woche nimmt das Baustellen-Logbuch eine kurze Verschnaufpause. Nach den Herbstferien bin ich in alter Frische wieder für Euch da.

Nein, der Eindruck täuscht, ich kippe nicht 😉 : Fassade aus der Frosch-Perspektive

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Meine kleine Schwester

Heute geht’s hier mal nicht um mich und die letzten Arbeiten auf meiner Baustelle, sondern um meine kleine Schwester bzw. die Hauptverwaltung (HV) 3 der STRABAG-Gruppe in Köln – genauer gesagt, um das, was aus ihr einmal werden soll. Denn: Meine nördliche Nachbarin soll mir in punkto Schönheit in Nichts nachstehen und wird deshalb nicht nur zart renoviert, sondern von Grund auf kernsaniert. Der Bauantrag für das Projekt „HV3 UP“ wird voraussichtlich im Januar oder Februar kommenden Jahres gestellt, aber die Planung läuft längst auf Hochtouren.

Mein Projektleiter Andreas Baumann hat auch die Leitung dieses Bauvorhabens für die STRABAG-Gruppe übernommen und wird dieses gemeinsam mit seiner Kollegin Laura Schneider vom BRVZ-Bereich Immobilien realisieren. Die Objektbetreuung liegt – wie bei mir – erneut in den Händen von Philipp Reißig. Als Generalunternehmen soll – ebenso wie bei mir – der ZÜBLIN-Bereich Bonn mit der Bauausführung beauftragt werden. Auch die Planung (Entwurf und Ausführung), die Kalkulation und die Technische Gebäudeausstattung (TGA) wird konzernintern an die Zentrale Technik vergeben. Und, soviel ist jetzt schon klar: Im Inneren der HV3 wird kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. „Toiletten, Haustechnik, Lüftung, Kühlung und Heizungsanlage: Alles steht auf dem Prüfstand“, berichtet Andreas Baumann. Auch Wände müssen weichen, weil mit einer effizienteren Raumaufteilung zugleich Platz für mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen werden soll. Kurz: Rohbau, Keller und der Labor-Bereich der TPA bleiben unberührt, alles Weitere wird noch abschließend geklärt.

Hinter der Fassade hat – besser gesagt: bekommt – meine kleine Schwester die gleichen inneren Werte wie ich: Sie erhält meinen dezent anthrazit-grau-melierten Teppichboden, die edlen großen, anthrazit-farbigen Fliesen, energiesparende LED-Leuchten wie ich und wird ebenfalls auf all ihren fünf Etagen vollständig mit Büromöbeln von Hali im Farbton: light-grey ausgestattet. Und zwei weitere Verbesserungen werden die künftigen Nutzerinnen und Nutzer freuen: Die Teeküchen werden von innen an die Außenwände verlegt, erhalten so durch die Fenster natürliches Licht, und die Toilettenräume werden deutlich großzügiger gestaltet. Ob es auch für den Innenausbau meiner nördlichen Nachbarin wie bei mir ein Farbkonzept geben wird, ist noch nicht klar. Sonderzonen wie Think Tanks und Shared Spaces wird es voraussichtlich nicht geben; dafür aber offene Meeting-Points nahe den beiden Aufzugsschächten auf allen Etagen – mit einer Ausnahme: Im Erdgeschoss soll an dieser Stelle ein großer Besprechungsraum entstehen; im bisherigen zweigeschossigen Eingangsbereich wird dafür eine neue Decke eingezogen. Zugang zu meiner kleinen Schwester sollen Besucherinnen und Besucher in Zukunft über mein Foyer erhalten.  Denn im zweiten Obergeschoss wird eine geschlossene Brücke aus Stahl und Glas mich und meine kleine Schwester verbinden. Mein Zugang dafür ist am Ende des Flurs bereits vorbereitet und bislang mit einer Glasscheibe verschlossen.

Und der Brückenübergang ist nicht die einzige, von außen sichtbare Veränderung: Auch die Fassade der bisherigen HV3 wird sichtbar aufgehübscht – wie tiefgreifend diese Auffrischung wird, ist noch nicht entschieden. Drei Varianten sind in der Diskussion: a.) Die Fassade erhält einen neuen Anstrich, b.) zusätzlich werden auch die Glasscheiben der Fenster erneuert, oder c.)  meine kleine Schwester bekommt außerdem neue Fensterbänder, wird neu gedämmt und verputzt. Sicher ist dagegen schon: Die beiden L-förmigen Wartungsflächen zur Bahndamm-Seite im Staffelgeschoss sollen künftig teilweise als begehbare, von innen zugängliche Terrassen gestaltet werden.

Der Belegungsplan für meine kleine Schwester ist bereits vor dem Start der Sanierung in Arbeit; bis er endgültig steht, wird es aber noch dauern. Klar ist:  Die Teams der STRABAG-Gruppe, die ihre Büros in der HV3 haben, werden übergangsweise in das Konzerngebäude an der Siegburger Straße 229a umsiedeln – mit einer Ausnahme: Die IT-Abteilung wird im November in Ihre neuen Räume in meinem Erdgeschoss einziehen. Statt bisher rund 170 werden künftig rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der dann sanierten HV3 ihren Arbeitsplatz haben. Dazu gehören neben den bisherigen Nutzerinnen und Nutzern auch große Teile der STRABAG BMTI.

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Die Büros sind einzugsbereit

Heute mache ich nicht viele Worte, sondern lasse lieber Bilder sprechen und zeige Euch schon einmal meine weitgehend bezugsfertigen Büros. In dieser Woche installieren die Elektriker noch Schalter und Dosen, im Foyer werden die Paneele der Wandverkleidung montiert, im Staffelgeschoss die Schamwände in den Herren WCs und die mobilen Trennwände in den Besprechungsräumen. Ansonsten ist mein Innenausbau so gut wie abgeschlossen – von der laufenden Beseitigung kleiner Mängel (in erster Linie Malerarbeiten) abgesehen.

Büro mit Akustik-Paneelen

Möbel und Technik fehlen noch: Think Tank in der gelben Zone.

Neu bestuhlt: Büroraum im 1. OG

Zweigeschossiger Think Tank mit kreisförmiger LED-Leuchte

Und sonst? Die Beschichtung der Tiefgarage ist zur Hälfte fertig, der Dachdecker arbeitet sich mit den Blechverkleidungen der Technik-Aufbauten und den Attika-Blechen von Nord nach Süd voran, und am Montag hat der Food-Truck des neuen Caterers Bistro EssArt die Verpflegung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernommen – übergangsweise bis mein Betriebsrestaurant eröffnet wird. Auf dem Außengelände sind die Parkplätze weitgehend fertig gepflastert und die Zufahrten etwa zur Hälfte mit der abschließenden Deckschicht asphaltiert. In dieser Woche wird das Pflaster auf dem Zugang zu meinem Foyer, also vor dem Haupteingang, verlegt. Derweil wird auf meiner Rückseite weiterhin fleißig die Fassade verputzt: Bis Mitte Oktober, so mein Projektleiter Andreas Iselborn, sollen diese Arbeiten abgeschlossen und die letzten Gerüste am Bahndamm und im Innenhof 4 abmontiert sein. Dann kann auch der letzte Hof gepflastert werden.

Großer Besprechungsraum im Staffelgeschoss.

Im grünen Bereich: Think Tank mit Monitorhalterung und gläserner Magnettafel.

Wände werden noch gestrichen: Treppenhaus 1 ist fertig gefliest.

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SIEGIs Abnahme rückt in Sichtweite

Liebe Leute, bald ist es soweit, dann bin ich von oben bis unten, innen und außen komplett fertiggestellt!  Und das muss auch so sein: Denn Ende Oktober wird mein stolzer Baukörper erst von der Stadt Köln abgenommen und danach auch vom Bauherrn, also dem Team des BRVZ-Bereichs Immobilien um Projektleiter Andreas Baumann.  Und ab 5. November ziehen dann bereits die Einheiten der STRABAG-Gruppe in meine, besser gesagt: ihre neuen Büros ein. Dem Umzug steht auch nicht mehr viel im Wege.

Schick beleuchtet: SIEGIs Foyer

Abschließende Malerarbeiten in der Lounge

„Der Innenausbau ist zu 97 Prozent abgeschlossen“, sagt mein Projektleiter Andreas Iselborn. Die Etagen 1 bis 3 sind bis auf die Beseitigung kleiner Mängel so gut wie bezugsfertig (Fotos folgen nächste Woche). Alle neuen Büromöbel von Hali sind angeliefert, ihre Montage ist weit fortgeschritten. Und: Sämtliche sicherheitsrelevanten Elektro- und Lüftungs-Komponenten sind bereits von Sachverständigen abgenommen worden. Was derzeit in meinen Räumen noch laufe, seien vor allem Restarbeiten der Maler- und Elektriker im Erd- und Staffelgeschoss, berichtet Andreas Iselborn. Und die wertvolle Medientechnik für die Besprechungsräume sowie die Einrichtung der Think Tanks und anderen Sonderzonen wird bewusst erst kurz vor Fertigstellung montiert, um kein unnötiges Diebstahlrisiko einzugehen.

Das Betriebsrestaurant ist fertig eingerichtet; am 15. Oktober wird es eröffnet.

Fix und fertig aufgebaut und eingerichtet sind dagegen mittlerweile Küche und Betriebsrestaurant; dennoch müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zum Premiere-Besuch noch etwas gedulden: Die eigentlich für kommende Woche geplante Eröffnung hat sich auf den 15. Oktober verschoben; bis dahin wird der neue Caterer Bistro EssArt per Food-Truck für eine vorübergehende Mittagsverpflegung sorgen. An der erhöhten Decke meines Foyers hängen inzwischen die repräsentativen Pendelleuchten; die fünf Treppenhäuser sind samt Edelstahl-Handläufen ebenfalls fast fertiggestellt. In den Treppenhäuser 1 und 3 liegen bereits die Fliesen, während die Aufgänge 2,4 und 5 derzeit gerade zum Abschluss ihre anthrazitfarbene Treppenbeschichtung erhalten. Parallel dazu wird auch der Boden der Tiefgarage zum Schutz vor Feuchtigkeit und Streusalz beschichtet; danach fehlen nur noch die Markierungen, die ab Mitte Oktober aufgetragen werden.

Der erste Abschnitt der Tiefgarage ist fertig beschichtet …

… im nächsten Abschnitt wird der Beton nach dem Aufrauen verspachtelt.

Anthrazitfarben beschichtete Stufen und Edelstahlhandläufe in Treppenhaus 2.

„Draußen passiert noch mehr als drinnen“, sagt Andreas Iselborn. So ist in dieser Woche die Tiefgaragenzufahrt asphaltiert worden, während zugleich der Zugang zu meinem Haupteingang und die letzten Parkplätze gepflastert werden. Am Freitag kommt zudem ein Asphaltfertiger der STRABAG zum Einsatz, um auf der Zufahrt an meiner Nordseite, vor der Hauptverwaltung 3 die Deckschicht aufzutragen. Weil der Verkehr auf meiner Baustelle stark abgenommen hat, ist der Container für die Zufahrtskontrolle mittlerweile abgebaut worden. Stattdessen kontrollieren Sicherheitsleute der Firma ProSite nun den Zugang direkt an meinen Eingängen.

Tiefgaragenzufahrt,frisch asphaltiert

Auf dem Dach arbeitet derweil der Dachdecker an den abschließenden schwarzen Einhausungen; während auf den drei, nach vorne raus liegenden Terrassen noch Bangkirai-Holz verlegt werden muss, sind die beiden Terrassen zur Bahnseite bereits fertiggestellt. Gleiches gilt für die Innenhöfe 1 und 2; Innenhof 3 ist ebenfalls rundum verputzt und abgerüstet und muss nun noch gepflastert werden. Nur vor der südlichen Hälfte meiner Bahndamm-Fassade und im Innenhof vier steht noch das Gerüst: Hier laufen die WDVS- und Putzarbeiten noch auf Hochtouren.

Innenhof 1: Nur die Bepflanzung fehlt noch.

Fertig gepflastert: Innenhof 2

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Gestaffelter Umzug in den SIEGI

Langsam, aber sicher werde ich nervös: Der Einzug der rund 700 Beschäftigten der STRABAG-Gruppe rückt mehr und mehr in greifbare Nähe. Während jetzt Tag für Tag ein bis zwei Lkw-Ladungen mit fabrikneuen Büromöbeln hier vorfahren und nach und nach meine Räume füllen, hat auch die heiße Phase der Umzugsvorbereitungen begonnen. Und genau darum geht es heute: Wann kommen die Menschen der unterschiedlichen Einheiten von STRABAG und ZÜBLIN in ihre neuen – also in meine – Büros? Wie ist der logistische Ablauf? Und: Welche Feinheiten gilt es zu beachten? Fragen an Philipp Reissig vom BRVZ-Bereich Immobilien und Britta Abel von STRABAG PFS (Property and Facility Services), beide federführend verantwortlich für das Umzugsmanagement.

Philipp Reissig koordiniert meine Raumplanung und Einrichtung, und er ist zuständig für das Kaufmännische. „Wir sorgen dafür, dass das Gebäude funktioniert, dass der Neubau so eingerichtet ist, dass darin gearbeitet werden kann“, bringt er seine Aufgabe auf den Punkt. Vor sechs Monaten hat Philipp Reissig das Projekt übernommen und beschäftigt sich seither tagtäglich mit den wechselnden Herausforderungen der Umzugsvorbereitung. Dabei galt es insbesondere, auf Vereinbarungen zu reagieren und auf die mehrfach neu aufgelegte Belegungsplanung abzustimmen. Und diese dann mit der Raumstruktur und der Möblierung in Einklang zu bringen: Seit knapp vier Monaten ist klar, dass meine Räume komplett mit den bewährten Büromöbeln des österreichischen Rahmenvertragspartners Hali eingerichtet werden, der auch schon die bisherigen Kölner Verwaltungsgebäude der STRABAG-Gruppe ausgestattet hatte.

Die neue Schreibtische und Rollcontainer von Hali sind lichtgrau („light-grey“) gehalten. Damit unterscheidet sich der Farbton marginal vom „iceblue“ der bisherigen Hali-Möbel, die zum Teil mit umziehen.

Seit Mai unterstützen auch Britta Abel und Michael Buhl von der STRABAG PFS das Umzugsmanagement: Sie koordinieren den noch laufenden Ausschreibungsprozess für den Speditionsauftrag und haben gemeinsam mit Hali geplant, wie viele und welche Bestandsmöbel mit umziehen und das neue Mobiliar ergänzen. Nach entsprechenden Begehungen kennzeichnen rote (wird aussortiert) und grüne Punkte (wird weiter genutzt) die Tische, Schränke und Regale an den Arbeitsplätzen meiner künftigen Nutzerinnen und Nutzer. Rund ein Drittel der Möbel in meinen Büros kommt aus dem Bestand. „Was mitzieht, ist neuwertig“, sagt Philipp Reissig. Die Mischung sorgt allerdings für eine zusätzliche Herausforderung bei der Raumausstattung. Grund: Bei Hali gab es einen Farbtonwechsel; die neue Möbelfarbe („light-grey“) und die alte („iceblue“) haben zwar beide fast den gleichen Ton: ein sehr helles, nahezu weißes grau – aber eben nur fast. Der marginale Unterschied fällt auf, wenn alte und neue Möbel nebeneinanderstehen. Folge, so Philipp Reissig: Die Bestandsmöbel werden nur in zusammenhängenden Blöcken auf meine Räume verteilt – und zwar schwerpunktmäßig im Erdgeschoss und im 1. OG.  Das heißt auch: Neben Laptops, PCs und Bildschirmen ziehen einzig die Büro-Drehstühle, von denen nur ein kleinerer Teil (ca. 170) erneuert wird, personengebunden mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei mir ein.

Mehr als 4000 Kartons sind beim Umzug in meine Räume zu transportieren; hinzu kommen rd. 3000 laufende Meter Akten.

Für die Speditionsausschreibung hat Britta Abel die Umzugsmenge erfasst: mehr als 4.000 Kartons und zusätzlich rd. 3000 laufende Meter Akten sind zu transportieren und auf meine fünf Etagen zu verteilen. Hinzu kommt das Archiv aus den Kellern, das allerdings nur teilweise in meine Lagerräume im Untergeschoss mit umzieht. Der Rest wird digitalisiert oder entsorgt. Mittlerweile sind die Angebote der Umzugsfirmen eingereicht, gesichtet und sortiert worden ­– voraussichtlich in der kommenden Woche wird der BRVZ-Bereich Immobilien den Auftrag vergeben.

Wann und wie der Umzug laufen soll, steht zwar in groben Zügen bereits fest, nicht aber im Detail. Sicher ist, so Philipp Reissig: Umgezogen wird zwischen Ende Oktober und Ende November und zwar gestaffelt über einen Zeitraum von drei Arbeitswochen, Einheit für Einheit, während der laufenden Arbeitszeit. Die Spedition übernimmt den Transport; eigene Unterlagen und Arbeitsmaterial packen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst ein und wieder aus. Mit Netzzugang, neuen Möbeln und Telefonen sind die Arbeitsplätze bei mir dann bereits fast startklar; nur Laptops und Monitore muss jeder selbst anschließen. So soll der Umzug eines Arbeitsplatzes binnen eines Tages erledigt sein. „Wir glauben, dass das machbar ist“, sagt Britta Abel. Sie sei begeistert über die Flexibilität, die ihr bei der Planung aus den Abteilungen entgegengebracht worden sei.

Zwischenlager: Kartons mit frisch gelieferten Büromöbeln im SIEGI. Bis zum Umzugsstart werden alle neuen Tische, Schränke und Regale fertig montiert an ihren vorgesehenen Plätzen stehen.

Schon jetzt ist klar: Als erstes werden die Teams der STRABAG Real Estate, der Zentralen Technik und der ZÜBLIN-Bereiche Köln und Bonn bei mir einziehen, unter anderem weil der Mietvertrag in der Siegburger Straße 229 c ausläuft. Und: Zum Abschluss werden absehbar die Büros (schwerpunktmäßig in meinen unteren Etagen) bezogen, die noch mit den im Umzugsverlauf nach und nach frei werdenden Bestandsmöbeln auszustatten sind. Gewissheit über ihre genauen Umzugstermine erhalten die Einheiten der STRABAG-Gruppe am 26. September: Dann sollen die Umzugsbeauftragten aller Abteilungen auf einer Infoveranstaltung die Details der Planungen erfahren.

Vor dem Abschluss der Ausbauarbeiten macht SIEGI noch eine kurze Verschnaufpause; in zwei Wochen berichte ich Euch hier wieder Neues von meiner Baustelle.

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Endspurt beim Ausbau

Ob innen oder außen: An allen Ecken und Enden meiner Baustelle hat der Endspurt zu meiner Fertigstellung begonnen. Von kleinen Restarbeiten abgesehen hat der Teppichverleger seinen Auftrag in meinen vier Wänden inzwischen erledigt; heißt: Büros, Flure und Besprechungsräume auf meinen fünf Etagen sind vollständig mit Teppich ausgestattet. Die mit Abstand größte derzeit aktive Innenausbau-Fraktion ist das rd. 30-köpfige Elektriker-Team, das auf allen Ebenen mit umfangreichen Endinstallationsarbeiten beschäftigt ist. Da gilt es unter anderem Beleuchtungen zu installieren, Schalter und Steckdosen zu montieren oder Brandmelder und Sonnenschutz-Jalousien anzuschließen. Das ist aber bei weitem nicht alles.

Abgerüstet: freier Blick auf die Frontfassade

Während das Team des Möbelherstellers Hali meine Büros nach und nach, Etage für Etage weiter mit Schreibtischen, Regalen und Schränken ausstattet, sind im Erdgeschoss dieser Tage mehrere Gewerke zeitgleich aktiv: Im Foyer wird in dieser Woche der Empfangstresen montiert, während parallel dazu der knapp 60 m² große Gymnastikraum an der Bahndammseite seinen elastischen Sportboden mit integrierter Fußbodenheizung erhält und der angrenzte Dusch- und Umkleidebereich gefliest wird. Die Kücheneinrichtung und die Essensausgabe sind mittlerweile fertig montiert; in zwei Wochen werden Tische und Stühle für das neue Betriebsrestaurant geliefert. Eine Etage tiefer, im Untergeschoss beginnen derweil die Beschichtungsarbeiten in der Tiefgarage. Das heißt: Der Betonboden wird zunächst durch Kugelstrahlen aufgeraut, danach grundiert und bekommt später eine Schutzschicht, die verhindert, dass Wasser und Tausalz in die Fahr- und Parkbetonfläche eindringt.

Aufgebaut: Die Essenausgabe im neuen Betriebsrestaurant ist fertig montiert.

Auch die Arbeiten an Fassade und Außengelände schreiten sichtbar voran: Der erste Abschnitt der restlichen Parkfläche ist fertig gepflastert und die Zufahrt (bis auf die abschließende Deckschicht) asphaltiert. Unterdessen haben mittlerweile die Putzarbeiten an der Fassade im Innenhof 3 begonnen. Und nach meiner Vorderseite, die bereits in voller Breite gerüstfrei ist, wird Ende dieser Woche nun auch das Gerüst auf der fertig verputzten Südseite abgebaut. 

Eingerichtet: Die Großgeräte in der Küche sind installiert.

 

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Esskultur im Wohlfühl-Ambiente: Mein Betriebsrestaurant öffnet bald

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Noch bevor Mitte Oktober der Umzug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der STRABAG-Gruppe in meine Büroräume ansteht, wird das schicke neue Betriebsrestaurant in meinem Erdgeschoss eröffnet. Am 1. Oktober startet der reguläre Betrieb, schon eine Woche vorher wird es einen Probebetrieb mit einzelnen Kleingruppen geben. Das bedeutet auch: Zum 30.9. schließt die Übergangskantine in der „Alten Pauserei“ samt Grillwagen ihre Türen, und es heißt, Abschied nehmen von der tollen Mannschaft unseres bisherigen Caterers Apetito. Neuer Betreiber des STRABAG Betriebsrestaurants wird die Firma Bistro EssArt – Business Catering aus Düsseldorf (https://www.bistroessart.de/). Höchste Zeit also, dass ich Euch das Konzept einmal genauer vorstelle.

Metro-Fliesen an der Wand, viel Holz rundherum: So in etwa wird der Ausgabetresen im Restaurant aussehen, wenn er fertig ist.

Zunächst aber: Wie kam es zum Betreiberwechsel? Federführend dabei war der sechsköpfige Kantinenausschuss der STRABAG AG. Und der hat es sich bei seiner Entscheidung nicht leichtgemacht, berichtet Oliver Schirp, Leiter des BRVZ-Fachbereichs Immobilien und Ausschuss-Mitglied. Für das mehrstufige Ausschreibungsverfahren wurde eigens eine Beratungsfirma für Küchenplanung und Caterer-Ausschreibung eingeschaltet. Insgesamt 17 Anbieter – sowohl große als auch mittelständische – wurden angeschrieben; 11 gaben ein Angebot ab. „Die Schlüssigkeit und Überzeugungskraft des Konzepts sowie die Wirtschaftlichkeit, also das Preis-Leistungsverhältnis, waren die zentralen Punkte bei der Entscheidung“, so Oliver Schirp. Alle Bewerber hatten Gelegenheit, sich die Baustelle anzusehen und haben vorab die Küchenpläne erhalten, um bei ihrer Angebotsabgabe auch die Rahmenbedingungen würdigen zu können. Denn, so Schirp: „Die Küche ist fertig eingerichtet. Nur Kleingeräte wurden nicht bestellt.“ Und: „Der Caterer wird nicht nur die Küche betreiben, sondern auch die Besprechungsräume und Veranstaltungen versorgen und außerdem die Kaffeemaschinen in den Teeküchen betreiben und warten.“

Drei Bewerber bekamen am Ende die Gelegenheit, dem Kantinenausschuss ihr Konzept ausführlich vorzustellen. In der anschließenden finalen Runde mit dem bisherigen Caterer Apetito hatte Bistro EssArt schließlich sehr deutlich die Nase vorn: „Es war eine einstimmige Entscheidung des Gremiums“, berichtet Oliver Schirp. „Das EssArt-Team hat uns rundum überzeugt – mit dem Konzept und der Wirtschaftlichkeit des Angebots, mit seinem Esprit und seiner Philosophie.“ Die Bistro EssArt GmbH & Co. KG sei ein kleiner inhabergeführter Anbieter, der „frei von Bürokratismen“ sei, viel Wert auf regionale Produkte lege (also im Gegensatz zu allen anderen Anbietern Frischwaren direkt beim Erzeuger -ohne Zwischenschaltung eines Großhändlers – bezieht) und in Köln weiter Fuß fassen wolle. Der Caterer betreibt unter anderem das Betriebsrestaurant am Flughafen in Düsseldorf und als erstes Kölner Projekt das Betriebsrestaurant der EASA (Europäische Agentur für Flugsicherheit), die in der alten Bahndirektion in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes ihren Sitz hat – beides ausgezeichnete Referenzen, so Oliver Schirp: „Alle, bei denen wir uns Informationen über den neuen Caterer eingeholt haben, waren durchweg angetan.“

Drei Essens-Stationen, Salatbar, Trinkbrunnen und Kaffeebar: Das Betriebsrestaurant im Überblick.

Der eigene Anspruch von EssArt klingt vielversprechend: „Wir machen aus einer Kantine ein Business-Restaurant, aus einem Ort der schnellen Nahrungsaufnahme einen Platz zum Regenerieren, an dem man gern verweilt“, heißt es auf der Webseite des Caterers. Ein Credo, das auch bestens zum Rahmenkonzept für meine Kantine passen dürfte. In einem Wohlfühlambiente mit viel gekalktem Eichenholz wird es drei sogenannte Front-Cooking-Stationen geben, wo die täglich drei unterschiedlichen, in der Küche frisch angerichteten Gerichte vor den Augen der Gäste fertig zubereitet werden. Es werde regelmäßig Angebote ebenso aus der traditionellen wie der leichten Küche geben, außerdem Aktionen wie Pizza oder Rustikales vom Grill, so Oliver Schirp,  Ziel sei es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern täglich jeweils ein kostengünstiges, ein mittel- und ein höherpreisiges Gericht anzubieten. Zusätzlich umfasst meine Ausstattung eine Salatbar, eine Kaffeebar, an der ein Barista Spezialitäten vom Capuccino bis zum Latte Macchiato serviert, und einen Trinkbrunnen, an dem sich die Gäste zum Essen kostenlos mit gefiltertem Frischwasser versorgen können, wie Oliver Schirp betont. Meine Kantine bietet Raum für rd. 150 Gäste plus 20 weitere Plätze auf der Ausweichfläche in der benachbarten Lounge sowie vom kommenden Jahr an bei gutem Wetter auch Außenplätze im Innenhof 1. Für den kleinen Hunger zwischendurch wird das neue STRABAG-Betriebsrestaurant schon vor der Mittagszeit (11.30 bis 14 Uhr) öffnen:  Ab morgens, 8 Uhr, gibt’s Kaffee und Snacks vom belegten Brötchen bis zum Obstsalat.

Allgemein, Bauarbeiten

SIEGI wird „aufgemöbelt“

Jetzt kommt Leben in die Bude: Meine Inneneinrichtung hat begonnen; seit Montag werden die Möbel für Küche und Büros angeliefert und gleich montiert. Täglich fahren jetzt ein bis zwei Lkw vor, voll beladen mit Schreibtischen, Schränken und Regalen, die nach und nach meine leeren Räume in neue Arbeitsplätze für die Teams der STRABAG-Gruppe verwandeln werden. Rund eine Woche benötigen die Monteure des Möbel-Herstellers Hali für die Einrichtung einer Etage.

Parallel dazu läuft bereits seit vergangenen Donnerstag die Montage der Teeküchen durch die Firma Gesing. In Küche und Kantine wird ebenfalls kräftig geschraubt: Schränke, Regale, Öfen, Kochfelder, andere Großgeräte und die Theke der Essensausgabe werden vom Montageteam der Firma Winkler Design aufgebaut.

Derweil geht es auf meiner Baustelle dieser Tag auch außen Schlag auf Schlag: Nachdem zu Wochenbeginn bereits das Gerüst im Innenhof 2 entfernt wurde, wird bis zum Wochenende nun auch die Südhälfte meiner Frontfassade abgerüstet. Parallel dazu wird die Südseite fertig weiß verputzt. Auf den letzten Parkflächen verlegt das Verkehrswegebau-Team der STRABAG AG die Pflastersteine; kommende Woche werden die unteren Lagen der Zufahrten asphaltiert; die obere Schicht wird erst nach Abschluss der Außenanlagen Ende September ergänzt. An der Tiefgaragen-Rampe steht mittlerweile das Geländer, und an der Einfahrt ist das Rolltor montiert worden. Und oben auf meinem Dach werden die Geländer der beiden Terrassen auf der Bahndammseite schwarz gestrichen, bevor hier schon kommende Woche das erste Bangkirai-Holz verlegt wird.

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Langsam wird’s wohnlich

Außen und innen nähert sich mein Baukörper dieser Tage immer mehr seinem finalen Erscheinungsbild: Seit dem Wochenbeginn ist nun die südliche Hälfte meiner Frontfassade fertig verputzt und weiß gestrichen; nach der Reinigung und Vorabnahme beginnt hier voraussichtlich noch kommende Woche die Demontage des restlichen Gerüsts. Auch die stählernen Unterkonstruktionen der Vordächer von Kantine, Foyer und Küchenanlieferung (an der Nordseite) stehen bereits; später werden daran noch schwarze Blechverkleidungen mit Einbauleuchten montiert. Auf den Dach-Terrassen hat die Montage der Geländer begonnen, und noch in dieser Woche sollen auch die ersten Pflastersteine für die letzten Parkplätze unmittelbar vor meiner Frontfassade gesetzt werden.

Am Haken: Container werden versetzt …

Besonders aufsehenerregend war am Mittwoch der Auftritt eines mächtigen, gelben Mobilkrans mit großer Reichweite im Innenhof der Hauptverwaltung 1, direkt vor den Augen vieler meiner künftigen Nutzer. Grund: Auf meiner Baustelle musste mal wieder aufgeräumt werden. Damit die Feuerwehraufstellfläche auf meiner Südseite erstellt werden kann, versetzte der Kran die bisher dort positionierten Container. Die nicht mehr benötigten Personal-Container wurden von Tieflader abtransportiert. Die Lagercontainer fürs Material stehen nun teils auf der bereits fertig gepflasterten Parkfläche und teils neben den Umkleide-Containern für die Partnerfirmen.

… von einem großen Mobilkran.

Derweil ist mein Innenausbau an mehreren Stellen in die Zielgerade eingebogen. Heißt: Die Möbel kommen; die Einrichtung der Räume beginnt. In dieser Woche werden in den Büro-Trakten die ersten Teeküchen montiert, und bereits ab nächsten Montag liefert der Möbelhersteller hali die Tische, Regale und Schränke für die Büros. Auch der Einbau der Großküchen-Einrichtung läuft bereits: Als erstes ist der große (Fließ-)Bandgeschirrspüler installiert worden; kommende Woche startet die Montage der Küchenblöcke mit Kochfeldern und Öfen. Nebenan, in der Kantine, werden derzeit die Kühlmatten unter der Decke montiert, die im September hinter Streckmetallplatten verschwinden. Außerdem wird’s in den bunten Sonderzonen langsam wohnlicher: In den Think Tanks, Shared Spaces und Sitznischen wird dieser Tage der Hochflor-Teppich namens „Poodle“ verlegt.

Frisch verlegter „Poodle“: Der Teppich in den Sonderzonen ist verlegt.

Metro-Fliesen an der Rückwand: Essenausgabe in der Kantine.

Vor der Montage: Bandgeschirrspüler in der Küche.

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Ton in Ton: Bei SIEGI wird’s bunt

Anthrazittöne für Bodenfliesen und Büroteppich, die Fensterrahmen schwarz und weißer Putz an den Wänden – bisher kennt Ihr mich nur von meiner dezenten Seite. Aber jetzt wird’s bunt, das kann ich Euch versprechen. Denn heute geht’s hier um meine Sonderzonen, also die nicht buchbaren Besprechungs- oder Rückzugsräume, die sich breit gestreut über alle meine Etagen verteilen. Und für die gibt’s sogar ein eigenes Farbkonzept­; heißt: Polstermöbel, Bodenbelag, Wände und mehr sind farblich wie aus einem Guss, Ton in Ton ausgestattet.

Fünf verschiedene Farbräume gibt es für die Think Tanks, Shared Spaces und Sitznischen, ein eigener Farbakzent für jeden meiner fünf Bauabschnitte. So wirkt die Farbe zugleich auch wegweisend, als Orientierungsmarke in meinen Fluren. Und, so mein Projektleiter Andreas Baumann vom BRVZ-Bereich Immobilien: „Wir wollten im Gebäude Farbklekse haben, Herzpunkte, wo etwas passiert.“ Ein bewusster Kontrast zu den sonst eher neutralen und kühlen Schwarz-, Weiß- und Grautönen, die meine Räume und Flure dominieren.  Es sollten keine knalligen Farben sein; eher ruhigere Töne waren gefragt; anregend, aber nicht aufregend, hieß die Devise. Ansonsten folgte die Farbwahl einer eher pragmatischen Maßgabe, sagt Andreas Baumann: Alle Ausstattungselemente mussten schlicht in den gewählten Farbtönen lieferbar sein.

Die Filztapete ist schon verklebt: Think Tank im 1.OG, 4. Bauabschnitt.

Gelb, hellbraun, orange, grün und blau: Fünf pastellige, gedeckte Farbtöne sind das Ergebnis. Ein Gelb, irgendwo zwischen Curry und Zitrone für meinen nördlichen Bauabschnitt 1, ein Creme-Ton für Abschnitt 2; Abschnitt 3 trägt Orange mit brauner Nuance; ein helles Grün mit den Schattierungen „Lime“ und „Grashopper“ kennzeichnet Abschnitt 4. Und ganz in meinem Süden schließlich, wo im Staffelgeschoss die Vorstände Ihre Büros haben, sind die Sonderzonen in blaugrau mit den Ausprägungen „arctic“ und „skyblue“ gehalten.

Blaugrau ist die Farbe für den südlichen Gebäudeteil (Bauabschnitt 5).

Im Ton-in-Ton-Farbkonzept eingerichtet sind insgesamt zwölf Think Tanks (davon vier über zwei Stockwerke), vier Shared Spaces und neun Sitznischen; außerdem noch: die Rückwände der mehr als 20 Teeküchen, die sich über meine fünf Etagen verteilen.  Die Neudeutsch Think Tanks getauften Rückzugsorte sind für kurzfristige, ungeplante Ad-hoc-Besprechungen gedacht und vom Flur mit Glaswänden und bei Bedarf zusätzlichen schalldämmenden Vorhängen getrennt.  Einige haben Bürocharakter mit weißen Hochtischen und sechs Hochstühlen, andere eine Lounge-Einrichtung mit halbkreisförmigem Sofa, zwei variablen Einzelsitzmodulen und rundem Tisch; alle wiederum sind ausgestattet mit medial bespielbaren Bildschirmen und großen, gläsernen Whiteboards bzw. Magnettafeln. Für eine wohnliche Atmosphäre sorgt die Materialwahl bei den farblich gestalteten Ausstattungselementen: So tragen meine Wände hier Stofftapeten aus Filz, und der üppige, hochflorige Teppichboden trägt nicht zufällig den Namen „Poodle“ (Pudel) – ja, der heißt wirklich so :-)!

Think Tank mit Bürocharakter: Hochtisch, Whiteboard und Monitor.

Die vier sogenannten Shared Spaces sind loungeartige Rückzugszonen, offen zum Flur und damit ohne strikte Akustiktrennung, aber mit Sichtbarriere: Das große Sofa hat eine 1,80 m hohe Rückenlehne zur optischen Trennung. Zur Ausstattung zählen daneben jeweils zwei gemütliche Ohrensessel und ein kleiner runder Tisch.

Die neun Sitznischen, auch Boxen genannt, liegen mit einer Ausnahme durchweg an meiner Bahndammseite; sie bieten auf 1,80 m Breite Platz für vier bis sechs Leute –  mit zwei großen, gegenüber angeordneten Sofas, einem Tisch dazwischen und Steckdosen, etwa für Laptops.

Platz für zwei Sofas mit Tisch: Box bzw. Sitznische.

Die beiden Meeting-Points schließlich in meiner 2. und 3. Etage bilden die vierte Sonderzonen-Art und sind nicht nach dem Farbkonzept gestaltet.  „Sie haben Markplatzcharakter und sind jederzeit für jedermann zugänglich“, erklärt Andreas Baumann. Mit einem freistehenden Küchenblock samt Kaffeeautomat, einem großen Tisch mit einem Mix aus Bänken und Stühlen sowie einem Stehtisch bieten die Meeting-Points Gelegenheit zur Kommunikation, zum Essen und Trinken. Gestalterisches Highlight ist die grün bepflanzte Wand, die ein Stück Natur in meine Bürotrakte bringt.