Allgemein

Umbau auf SIEGIs Aussengelände

Vielleicht ist es Euch schon aufgefallen: Auf dem Außengelände ist meine Baustelle umgebaut und die Logistik neu sortiert worden. Die Zugangs- und Zufahrtskontrolle der Firma ProSite ist mit ihren Containern und der Schranke ein paar Meter weiter an die Rückseite der Hauptverwaltung 2 gerückt; in die gleiche Richtung sind auch die Materiallagerplätze umgezogen, und der Weg für die Fahrzeuge Lieferanten und Partnerfirmen führt jetzt über die asphaltierte Zufahrt der ersten neuen Parkflächen. Grund: Die bisherige Zufahrts- und Logistikfläche unmittelbar vor meiner Frontfassade wird jetzt zur Baugrube. Das Verkehrswegebau-Team der STRABAG hat am Montag auch mit den Erdarbeiten für den letzten Parkplatz-Abschnitt von meinem Haupteingang bis zur Südseite begonnen. Die rund 20 Parkplätze in dem nördlich angrenzenden Bereich sind bereits fertig gepflastert.

Schon in wenigen Tagen könnt Ihr endlich einmal einen unverstellten Blick auf meine schick verputzte Fassade werfen. Denn in dieser Woche hat die Demontage des Gerüsts vor den Bauabschnitten 1 und 2 an meiner Frontseite begonnen, also dort, wo hinter der Glasfront im Erdgeschoss künftig die Kantine ihren Platz haben wird. Im Innenhof 1 ist das Gerüst bereits demontiert; der Abbau am südlichen Abschnitt der Bahndammseite läuft. Kommende Woche wird der zweite Innenhof fertig verputzt. Bis Ende Juli erhalten auch der südliche Bereich meiner Frontfassade und die Südseite den eleganten weißen Oberputz. Und einen Monat später soll ich dann rundherum, von oben bis unten vollständig verputzt und von allen Gerüsten befreit sein.

Und sonst? Im Staffelgeschoss wird derzeit die Terrasse im Vorstandstrakt gedämmt und abgedichtet, während innen Teppich verlegt wird und Glastüren montiert werden. Derweil steht im Erdgeschoss unter anderem der Einbau der so genannten Hygienedecke in der Küche bevor: In der kommenden Woche beginnt der Einbau der Decke mit integrierten Lüftungshauben und LED-Leuchten. Parallel dazu wird die Kantine gefliest, und ein paar Meter weiter kommt auch der Ausbau des Foyers in Fahrt: Wände und Decke sind schon verputzt, nächste Woche wird die Fußbodenheizung installiert und der Estrich verlegt.

Kommende Woche macht dieser Blog Pause; SIEGI hat Urlaub. Neues von meiner Baustelle gibt’s an dieser Stelle in zwei Wochen wieder.

Allgemein

Hoher Besuch bei SIEGI

Hoher Besuch auf meiner Baustelle! Nebenan, in der Hauptverwaltung 1, tagte am Montag der Aufsichtsrat der STRABAG AG und nutzte kurzerhand die Gelegenheit, sich bei einer ausgiebigen Führung ein genaues Bild von den technischen und optischen Details meines Ausbaus zu verschaffen. Huch, da war ich aber ganz schön aufgeregt – und heilfroh, dass das Team der Firma Weiss am Samstag richtig fleißig war und neben dem ersten Abschnitt meiner Frontfassade auch gleich die Nordseite schön weiß und fugenfrei verputzt hat.

Die mehr als 20 Damen und Herren von Vorstand und Aufsichtsrat besichtigten mich, Ihre künftige Unternehmenszentrale, in zwei Gruppen: Gut eine Stunde lang führten mein Projektleiter Andreas Baumann vom BRVZ Fachbereich Immobilien und Bereichsleiter Oliver Schirp die Besucherinnen und Besucher durch meine Baustelle: Andreas Baumann lenkte seine Gruppe an der 134m langen Hauptfassade vorbei ins Gebäude, dann durchs Treppenhaus im Bauabschnitt 5 hoch zu den Vorstandsbüros im Staffelgeschoss, rüber zum künftigen Besprechungspool, übers Treppenhaus im Bauabschnitt 1 wieder runter in die 2. Etage zu den Büros, weiter in die Kantine, ins Foyer und zum Abschluss in den Innenhof 2. Dabei erläuterte mein BRVZ-Projektleiter einige technische Details und stand dem interessierten Besuch Rede und Antwort; da ging es unter anderem um mein regeneratives Heiz-/Kühlsystem mit Geothermie-Brunnen und Kapillarrohrdecken, um die Medientechnik in den Besprechungsräumen und das Konzept von Meeting Points und Think Tanks, um die elektronische Zugangskontrolle, die Gestaltung des Foyers und um vieles mehr. Und das Beste: Am Ende waren alle zufrieden. „Es gab durchweg positive Resonanz“, berichtet Andreas Baumann. Und das ist doch etwas, auf das das gesamte SIEGI.241-Team schon ein bisschen stolz sein darf!

Und sonst? In dieser Woche werden vor meiner Gebäudefront die Randsteine gelegt für den Parkplatz-Abschnitt bis zum Haupteingang; kommende Woche wird hier gepflastert, während nebenan der Aushub für die restliche Parkfläche entlang der Bauabschnitte 3 bis 5 beginnt. Unterdessen werden im Innenhof 1 und am fertig verputzten Abschnitt meiner Bahndammseite die Gerüste abgebaut. Und überall dort, wo kein Gerüst mehr steht, werden an den Attiken auf dem Dach als Absturzsicherung Geländer montiert. Dort oben herrscht Hochbetrieb: Installateure und Elektriker verlegen hier dieser Tage die Rohre und Kabel zum Anschluss der Kälte- und Lüftungsanlagen. Beim Innenausbau läuft im Erdgeschoss die Deckeninstallation in Küche und Kantine, im 2. OG wird in den letzten Flurbereichen der Teppich verlegt, und in der 1. Etage sind die Elektriker mit der Endmontage beschäftigt: Schalter und Steckdosen werden einbaut, die Bodentanks mit den IT-Kabeln angeschlossen und die Deckenleuchten in den WCs, Think Tanks und anderen Sonderräumen montiert.

 

Allgemein

SIEGI wird herausgeputzt

Wahre Schönheit kommt von innen, heißt es ja. Eine Weisheit, die sich bei mir jedenfalls eindrucksvoll bestätigt: Die Fassade im Innenhof 1 ist als erste fertiggestellt – schick verputzt, strahlend weiß gestrichen und gereinigt. Noch verstellt das Gerüst für Außenstehende den Blick, aber ich kann Euch schon verraten (wenn Ihr mir dieses Eigenlob bitte nachseht): Mit meinem weißen Putzmantel sehe ich richtig klasse aus! Davon könnt Ihr Euch bald auch schon mit eigenen Augen überzeugen. Nach den letzten kleinen Schönheitskorrekturen, wird noch am Freitag dieser Woche das Gerüst im Innenhof 1 abgebaut.

Auch die Bauabschnitte 1 und 2 auf meiner Bahndammseite sind seit vergangenem Samstag fertig verputzt und mittlerweile auch gestrichen. Nun werden die Fenster von der Schutzfolie befreit und gereinigt, bevor dieser Fassadenabschnitt nächste Woche in der Vorbegehung begutachtet wird. Schon vorher, an diesem Samstag bekommt der nördliche Fassadenabschnitt (BA 1 und 2) meiner Vorderseite seinen weißen Rauputz. Das Verputzer-Team arbeitet unter anderem auch samstags, weil die Firma Weiss dann Arbeiter von anderen Baustellen abziehen kann, um ihr Personal für die Aufgabe hier aufzustocken. Denn damit sich mein Oberputz schön fugenlos, ohne sichtbare Übergänge auf der Fassade verteilt, wird in einem Zug parallel verputzt. Heißt: Rund ein dutzend Verputzer verteilen sich dann über alle Etagen auf dem Gerüst und arbeiten gleichzeitig, um eine nahtlose Putzoberfläche zu erzielen.

Und sonst? Im Erdgeschoss wird nach der Küche nun auch die Kantine gefliest: In dieser Woche verlegen die Fliesenleger die großen anthrazitfarbenen Fliesen zunächst im Eckbereich der Essensausgabe, wo später die Theke aus Edelstahl montiert wird. Auch der Ausbau meiner Treppenhäuser schreitet voran: Im nördlichen Treppenhaus 2 ist mittlerweile das Geländer montiert; hier starten am 9. Juli die Malerarbeiten, bevor zum Abschluss die Edelstahlhandläufe befestigt werden. Im Treppenhaus 3 auf der Bahndammseite werden derzeit Stufen und Podeste gefliest, während in Treppenhaus 4 am dritten Innenhof der Estrich verlegt wird und im südlichen Treppenhaus 5 die Wände verputzt werden. Der Ausbau des großen, repräsentativen Haupttreppenhauses 1 beginnt dagegen – wie die Arbeit am gesamten Foyer – erst später, um Beeinträchtigungen durch den restlichen Ausbaubetrieb so gering wie möglich zu halten.

 

Allgemein

SIEGI hängt am Stromnetz

Morgen ist es soweit: Schon am Freitag – und damit etwas früher als geplant – will die Rheinenergie den Anschluss freischalten, und Strom aus dem Netz des Energieversorgers wird durch meine Leitungen fließen. Das ging ja ganz schön schnell: Nach der Abnahme meiner Anlage am Dienstag hat der Bautrupp der Rheinenergie innerhalb von zwei Tagen die Kabel vom Gehweg der Siegburger Straße zu meiner Übergabestation verlegt. Vorerst ist nur meine Energiezentrale im Untergeschoss an den Netzstrom angebunden. Für die Endinstallation ist nun das Team der Firma ZEKA gefragt: In den kommenden Wochen werden die Elektriker Etage für Etage die Leitungen frei schalten; Ende Juli soll in all meinen Räumen und Fluren Strom fließen.

Bisher kommt die Energie für meine Baustelle übrigens aus dem unscheinbaren weißen Container nahe der Zufahrt neben der Hauptverwaltung 2: Seit dem Abriss der früheren Kantine liefert das von der Firma Horstmann & Schwarz gemietete Trafohäuschen nicht nur den Baustrom, sondern sichert auch die Versorgung der beiden Hauptverwaltungsgebäude 1 und 3 der STRABAG-Gruppe. Grund: Sie erhielten ihren Strom zuvor über den zentralen Trafo für den Konzern-Standort in Deutz aus dem Keller der Kantine. Und deshalb bleibt der Miet-Trafo auch so lange weiter in Betrieb, bis alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in meine Büros umgezogen sind.

Die Fassade im Innenhof 1 ist bereits fertig verputzt.

Und sonst? Mehr als die Hälfte meiner Fassade ist mittlerweile bis einschließlich 3. OG mit Wärmedämmung verpackt; dieser Tage hat die Montage der WDVS-Platten im Staffelgeschoss begonnen. Etwas langsamer als geplant gehen die Putzarbeiten im Bauabschnitt 1 voran: Immerhin wurden bzw. werden der Innenhof und die Bahndammseite (1.und 2.Bauabschnitt) in dieser Woche fertig verputzt, während der Oberputz für meine Vorderseite noch aussteht. Trotzdem haben die Erdarbeiten für die Außenanlagen (Parkplätze und Fahrradstellplätze) an meiner Nordwest-Ecke wie vorgesehen begonnen; nächste Woche setzt das STRABAG-Team bereits die Randsteine. Parallel dazu werden auch die nötigen Verbindungsleitungen von mir zur Hauptverwaltung 3 gelegt.

Die Erdarbeiten an meiner Nord-West-Seite für Fahrradstell- und Parkplätze haben bereits begonnen.

Unterdessen schreitet mein Innenausbau weiter voran. Im 1. Stock sind nun auch sämtliche Flure mit Teppich ausgestattet, während in den Fluren eine Etage darüber die Metallpaneldecken montiert werden. Im 3.OG erhalten WCs, Teeküchen, Think Tanks und Besprechungsräume gerade ihre Abhangdecken aus Gipskarton, im Staffelgeschoss werden die Büros gestrichen, und im Erdgeschoss ist der Küchenboden nahezu fertig gefliest.

Allgemein, Events

Bombe auf der Baustelle

Uijuijuijuijui! War das eine Aufregung am letzten Freitag: Eine Bombe! Hier auf meiner Baustelle, sozusagen direkt vor meiner Nase! Gegen 10 Uhr, mitten in den laufenden Asphaltierungsarbeiten für die neuen Parkplatzzufahrten, stieß ein Bagger beim Verladen von Erde auf den Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg.

Danach lief alles ganz schnell nach dem festgelegten Notfallplan: Das SIEGI.241-Team alarmierte unverzüglich Kampfmittelräumdienst und Ordnungsamt; parallel dazu wurde meine Baustelle geräumt und lag ab 11 Uhr still. Zeitgleich fiel die Evakuierungsentscheidung: Sämtliche Gebäude im Umkreis von 300 m wurden geräumt, fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der STRABAG-Gruppe in Köln (Ausnahme: Alfred-Schütte-Allee) mussten nach Hause gehen, Bahn-, Straßenbahnverkehr und Luftverkehr wurden eingestellt, auch die naheliegende Volvo-Niederlassung und der Lidl-Markt gegenüber waren betroffen.

Alle Menschen durften gehen – nur ich, ich musste bleiben, kann ja nicht weg hier. Da bin ich aber ganz schön ins Schwitzen gekommen, das kann ich Euch sagen! Und als das Entschärfungsteam am Nachmittag schließlich zur Tat geschritten ist, habe ich kurz die Augen geschlossen und die Luft angehalten für ein kleines Stoßgebet. Aber nur wenig später war die Gefahr auch schon gebannt, der Zünder der 125 kg schweren amerikanischen Fliegerbombe entschärft. Puuuuuh, da war die Erleichterung allenthalben aber groß!

Die ersten Parkflächen sind fertig gepflastert mit der Hydropor KL-Rasenplatte.

Der Bombenfund hat die Arbeiten an meinem Ausbau nur kurz gestoppt; seit Montag läuft wieder alles wie gewohnt nach LEAN-Fahrplan. Der erste Parkplatzbereich ist gepflastert, die Zufahrten werden fertig asphaltiert, auf dem Dach sind alle Lüftungs- und Kältegeräte installiert, und neben der Abfallstation haben die Aushubarbeiten für den Trinkwasseranschluss begonnen: Hier entsteht der Übergabeschacht mit Zähler und Absperrschieber, in dem die Leitungen der Rheinenergie münden. In den kommenden rund drei Wochen werden die Leitungen zu meinem Anschlussraum im Untergeschoss auf der Bahndammseite gelegt.

Mit einem Mobilkran wurden die schweren Trafos vor den Technikraum im Untergeschoss gehoben.

Außerdem sind mittlerweile meine beiden tonnenschweren Trafos in den Technikraum gehoben und auf den vorbereiteten Schienen an ihre vorgesehene Position gerollt worden. Für meinen Anschluss ans Stromnetz ist damit alles vorbereitet: Am kommenden Dienstag wird die Rheinenergie die relevanten Anlagenteile abnehmen; in der Woche darauf werde ich über die Übergabestation ans Netz angeschossen. Danach kann das Team der Firma ZEKA mit den finalen Installationsarbeiten beginnen. Schritt für Schritt wird dann im Laufe des Juli durch die Leitungen auf allen Etagen Strom fließen. Für die endgültige Inbetriebnahme muss der TÜV grünes Licht geben; die Abnahme der Elektroinstallationen ist für Ende August geplant.

Und sonst? Standen am Montag und Dienstag die ersten Vorbegehungen in meiner 1. Etage an; Fazit, so Projektleiter Andreas Iselborn: „Bauherr und Generalplaner waren sehr zufrieden mit der Bauausführung.“ Einzig kleinere Makel (Malerarbeiten) seien moniert worden. So werden nun in den kommenden zwei Monaten nach und nach alle fertiggestellten Baubereiche inspiziert; für die Technik (TGA) finden separate Begehungen statt.

Allgemein, Bauarbeiten

Pflaster und Asphalt für die ersten Parkplätze

Während mein Innenausbau im LEAN-Takt auf allen Etagen unaufhaltsam voranschreitet, kommt auch außen neuer Schwung in meine Baustelle. Seit Montag werden die Parkplätze gepflastert; heißt: eine Partner-Firma der STRABAG AG verlegt die Hydropor KL-Rasenplatte, die später mit der Bepflanzung ein schickes Streifenmuster bilden wird. Und bereits am Freitag wird auch asphaltiert: Dann baut das Team der Verkehrswegebauer auf den Parkplatzzufahrten eine 10 cm dicke Asphalt-Tragschicht ein; die darunter liegende Schotter-Tragschicht hat den Belastbarkeitstest durch das STRABAG-Kompetenzzentrum TPA bereits absolviert und bestanden. „Ziel ist es, den ersten Parkplatz-Bauabschnitt bis Ende kommender Woche zu 90 Prozent fertigzustellen“, sagt ZÜBLIN-Projektleiter Andreas Iselborn. Was dann noch fehlt, ist die Begrünung rundherum – also Rasen und heimische Bäume ­– und die 4 cm starke Asphaltdeckschicht, die erst zum Abschluss meiner Bauarbeiten im September eingebaut wird.

Parallel dazu stehen die Vorbereitungen für Start des 2. Parkplatz-Bauabschnitts an – wobei es hier, um genau zu sein, nicht nur um Parkplätze geht, sondern auch um die rund 150 Fahrradstellplätze und den Vorplatz der Kantine. Der Bereich umfasst das mehr oder weniger direkt an meine Fassade grenzende Außengelände an der Nordseite und an der Frontseite bis zum späteren Foyer-Aufgang (Bauabschnitte 1 und 2).  Damit hier übernächste Woche wie geplant die Erdarbeiten starten können, muss zunächst das Gerüst teilweise abgebaut werden – und zuvor noch meine Fassade von oben bis unten schick verputzt und weiß gestrichen werden! Darum kümmert sich nächste Woche zeitgleich ein vielköpfiges Verputzer-Team, damit es schnell geht und wenige Nahtstellen entstehen. So wird innerhalb nur weniger Tage die Fassade in meinen ersten beiden Bauabschnitten von allen Seiten vollständig herausgeputzt sein! Auch die Glasfassade des Foyers ist übrigens inzwischen komplett eingebaut (nur die Türen fehlen noch).

In der 1. Etage ist der Abschluss des Innenausbaus unterdessen in Sichtweite gerückt: In den Fluren werden Teppich und Kettelleisten verlegt, die drei Toiletten-Einheiten werden mit WCs, Waschtischen und Urinalen ausgestattet, und an den Büro-Fenstern wird der innere Blendschutz montiert. Einzig in den Sonderbereichen hat der Endausbau noch nicht begonnen: Die Think Tanks, Shared Spaces, Meeting Points und Sitzecken in den Flurnischen erhalten spezielle farbige Bodenbeläge und Filztapeten (hierzu später mehr). Derweil werden im 2. OG die Flurdecken montiert; im 3. OG erhalten die Büros Teppich und Glastüren; im Staffelgeschoss wird die Lüftungsanlage installiert, und  im Erdgeschoss arbeiten die Fliesenleger in der Küche, während im 5. Bauabschnitt die letzten Hohlraumböden verlegt werden.

Allgemein, Vorstellung

Ein Musterbüro für zwei

Es ist so weit: In dieser Feiertagswoche könnt Ihr hier einmal einen kleinen Blick in die Zukunft werfen. Das Musterbüro in der ersten Etage ist fertig eingerichtet, alle Vergaben sind entschieden und mein Baustellenlogbuch-Team hat’s für Euch fotografiert. Auf den Bildern könnt Ihr sehen, wie so ein schickes SIEGI.241-Doppelbüro künftig aussehen wird. Das Standardbüro für zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügt in der Regel über drei bodentiefe Fenster sowie über eine Glastür und ein festes Glaselement an der gegenüberliegenden Seite zum Flur hin. Somit ist für reichlich freundliches Tageslicht gesorgt. Und für den Fall, dass es die Sonne mal zu gut meinen sollte, gibt es neben den außenliegenden Sonnenschutzlamellen auch einen innenliegenden Blendschutz, der bei Bedarf eigenhändig justiert werden kann.

Ausgestattet sind die klassischen Doppelbüros mit drei mittig angeordneten Schreibtischen samt Rollcontainer. Der dritte Tisch kann bei Bedarf als temporärer Arbeitsplatz genutzt werden und ist bereits technisch vorgerüstet. Das Mobiliar von hali ist modern, aber sachlich funktionell gehalten; auf Ergonomie wurde großen Wert gelegt. So kann die Tischhöhe je nach Größe der Nutzerin oder des Nutzers um insgesamt neun Zentimeter variiert werden. Und die ergonomisch geformten Bürostühle lassen sich je nach Bedarf vielfach verstellen. Im dritten Tisch gibt es eine kleine Aussparung für eine moderne LED-Stehleuchte mit Tageslichtsensor und Präsensmelder die sich automatisch den Lichtverhältnissen anpasst – heißt: wenn es im Raum dunkel wird, geht sie an.

Die Farbwahl fällt dezent und sachlich aus: Der anthrazitfarbene Teppichboden passt harmonisch zu den ebenfalls in dunklen Grautönen gehaltenen Schränken, Regalen und Bürostühlen; die schlicht weißen Tischflächen bilden dazu einen angenehmen Kontrast. Bei der STRABAG-Gruppe wird zwar ein papierloses Büro angestrebt; doch Unterlagen, die in Schränken Platz finden müssen, gibt es nach wie vor. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter erhält deshalb im Büro ein eigenes Sideboard. Außerdem gibt es (auf den Bildern noch nicht zu sehen) an jedem Arbeitsplatz ein Regal sowie zwei Pinnwände für Notizen, wichtige Infos, Telefonnummern und Ähnliches. Für Aufgabenbereiche mit höherem Stauraum-Bedarf wird das Mobiliar um ein oder zwei passende Oberschränke ergänzt.

 

Allgemein

Blick in den Deckenspiegel

Alle Achtung! Jetzt schaut Euch bitte das Foto vom Etagenflur im 1. Stock an: Das sieht ja wohl richtig schick und edel aus mit der weißen Metallpaneel-Decke und eingelassen LED-Leuchten. Mit der Montage der Paneele – die Bauabschnitten 1.1 und 1.2 sind schon fertig – ist der Abschluss der Decken-Arbeiten in meinem 1. OG in greifbare Nähe gerückt.

Um Euch zu zeigen, was das bedeutet, hat mir Projektleiter Andreas Iselborn mal den sogenannten Deckenspiegel mitgegeben. Das ist ein Plan, der farblich widerspiegelt, in welchen Bereichen meiner 1. Etage welche Deckenarten montiert werden (siehe Ausschnitt unten): Weiß belassen sind die Kapillarrohrdecken mit der integrierten Heiz-/Kühlanlage in den Büros, rosa markiert sind die Abhangdecken in den ungeheizten Bereichen (WCs, Putzmittelräume), hellblau gekennzeichnet sind die geheizten Bereiche (Foyer, Teeküchen, Shared Spaces) mit gelochten Abhangdecken, und violett hinterlegt sind die Metallpaneele der Flurdecke. Dem Deckenspiegel könnt Ihr übrigens auch entnehmen, dass in meinem Foyer Pendelleuchten unterschiedlicher Größe (gelbe Kreise) aufgehängt werden sollen.

Metallpaneele, Kapillarrohrdecke, Gipskarton gelocht und ungelocht: Die farblichen Differenzierungen im Deckenspiegel zeigen die Verteilung der vier unterschiedlichen Deckenarten im 1. Obergeschoss.

Parallel zur Montage der Metalldecke haben in dieser Woche die Maler im 1.OG mit dem Streichen der Flurwände, Gipskartondecken und der Metallzargen der Holzblatttüren (z.B. WCs) begonnen; ab der kommenden Woche wird der Flur hier auch schon mit Teppich ausgestattet. Danach folgt in der ersten (vollen) Juni-Woche die Endreinigung, bevor das komplette Stockwerk an den sieben Treppenhauszugängen mit einer provisorischen Schließanlage verriegelt wird und dann nur noch für die Bauleitung zugänglich ist. Damit ist in der Musteretage alles vorbereitet für die ersten gemeinsamen Vorbegehungen der Baustellen-Teams von Generalunternehmen (ZÜBLIN Bonn und Köln) und Bauträgerin (STRABAG AG, BRVZ Immobilien).

Und sonst? Läuft mein Innenausbau auf Hochtouren; die Zahl der Beschäftigten auf meiner Baustelle hat dieser Tage einen vorläufigen Höhepunkt erreicht: Bis zu 150 Arbeiter sind für Partnerfirmen derzeit außen und innen, auf allen Ebenen, im Einsatz. Der Endspurt hat begonnen. In wenigen Tagen (am 4. Juni) wird der Bauaufzug abgebaut; danach gilt es, den Ausbau der dafür ausgesparten Bereiche auf den Etagen 3 und 4 zügig nachzuholen – von der Fassadenstütze bis zum Teppich. Im 1. und 2. OG ist dies schon erledigt. Derweil verlegen die Fliesenleger in der Küche die klassisch weißen, quadratischen Wandfliesen, das große Haupttreppenhaus 1 erhält sein repräsentatives Geländer aus 1 cm starken Vollstahlwangen, die später schwarz lackiert werden und draußen werden die Randsteine für die erste Parkfläche gesetzt.

Für die erste Parkfläche wird der Randstein gesetzt; danach wird gepflastert und asphaltiert.

Das große Haupttreppenhaus erhält 1 cm dicke Stahlwangen als Geländer; sie werden später schwarz lackiert und erhalten Handläufe aus Edelstahl.

Allgemein

Foyer, Lounge, Kantine und mehr

„Im Erdgeschoss“, berichtet mein Projektleiter Andreas Iselborn, „ist derzeit am meisten Betrieb.“ Hier werden in unterschiedlichen Bereichen Decken und Wände verputzt, Hohlraumböden installiert, Wasserleitungen verlegt und Estrich eingebaut. Das liegt daran, dass mein Innenausbau in den drei Büro-Etagen und im Staffelgeschoss mit dem Besprechungspool schon weiter fortgeschritten ist und der Ausbau im EG mit seinen vielen Besonderheiten einem eigenen LEAN-Takt folgt. Grund genug, Euch die grobe Raumaufteilung in meinem Erdgeschoss schon einmal etwas näher zu bringen.

Der Plan zeigt die Raumaufteilung im Erdgeschoss in den Bauabschnitten 1 bis 3 – von der Küche (links hinten, grün) über Kantine, Lounge (links vorn, violett)und Foyer (Mitte vorn, fliederfarben) bis zur Poststelle (rechts vorn, orange).

Im Bauabschnitt 1, an meiner Nordseite, also, wenn Ihr vor meiner Eingangsseite steht, links, versammeln sich Küche, Kantine und – ja, auch darauf dürft Ihr Euch freuen – der gemütliche Lounge-Bereich. Den Abschnitt 2 daneben dominiert mein großzügiges Foyer mit einer lichten Höhe von 6 bis 7 m im vorderen Teil und einem repräsentativen Empfangstresen aus Sichtbeton; außerdem finden hier noch Platz: das Rechenzentrum, die Betriebsräume der Kantine, der Gymnastikraum und die Umkleideräume mit je zwei Duschen für jedes Geschlecht. In den Bauabschnitten 3 bis 5 werden – wie in den anderen Etagen – Büros eingerichtet. Abschnitt 3 ist für die Poststelle und die IT-Abteilung vorgesehen; in den Abschnitten 4 und 5  finden vor allem Teams der internen Dienste, die STRABAG Property and Facility Services (SPFS) und die BRVZ Steuer ihren Platz.

Und sonst? In dieser Woche sind die letzten Bodenplatten für die Technikeinhausungen auf dem Dach betoniert worden; nächste Woche hebt ein Autokran weitere Lüftungsgeräte auf die vorbereiteten Plätze. Der Dachdecker arbeitet an der Dämmung und Abdichtung der Terrassen über dem 3.OG, und die Parkplatz-Baugrube ist fertig verfüllt und zum Pflastern vorbereitet. Kommende Woche wird auch mein nördlicher und zweiter Anschluss ans Kanalnetz hergestellt. Außerdem fällt dann die Entscheidung über die Vergabe von zwei der letzten noch offenen Ausschreibungen: Dabei geht es zum einen um die Medientechnik für die Besprechungs- und Video-Konferenz-Räume und zum anderen um die mechanische Schließanlage für die Türen vor allem zu Lager- und Technikräumen, z.B. für Elektro, IT, Lüftung, Heizung.  Mein elektronisches Zugangssystem an den Außentüren mit codierten Karten ist Teil des großen Elektro-Auftrags.

Allgemein

Geballte Technik oben und unten

Heute sprechen wir mal wieder schwerpunktmäßig über Technik, also vor allem über das, was auf meiner Baustelle oben und unten derzeit so heranwächst. Auf meinem Dach und im Untergeschoss schreitet die Technische Gebäude Ausstattung (TGA) dieser Tage und Wochen in großen Schritten voran. Neben dem 222 m² großen Heizungsraum, der bereits mit den wesentlichen Komponenten bestückt ist, versammelt sich geballte Gebäudetechnik sukzessive auf weiteren rund 400 (!) m² in meinem Keller. Die Technikzentrale an der Ecke Bahndamm/Nordseite gliedert sich in eine Vielzahl  von Betriebsräumen, in der vor allem Elektroinstallationen wie Schaltschränke Platz finden. So gibt es jeweils eigene Räume für Mittel- und Niederspannung, für Schwachstrom, für die großen Trafos, für die Sicherheitsbeleuchtung und für das Notstromaggregat, das schon fertig eingebaut ist. Auch für die Lüftungssteuerung und den Fettabscheider der Kantine sind hier eigene Räume reserviert.

Auf dem Dach stapeln sich die Stahlschränke der Lüftungsgeräte.

Beeindruckend ist auch das, was sich hoch oben auf meinen Dach inzwischen aufgetürmt hat: Von außen weithin unsichtbar, verborgen hinter der umlaufenden Wetterschutzplane stapeln sich dort die ausladenden Stahlschränke der ersten Lüftungsgeräte auf ihren Betonfundamenten; eine Einheit ist allein rund 10 m lang und 2,50 m hoch. In der Woche nach Pfingsten kommt die zweite Lieferung; dann wird der große Mobilkran auch die restliche Lüftungsgeräte und die Kühlungsanlage auf mein Dach hieven.

Größere Teile der Fassade tragen bereits die Platten des Wärmedämmverbundsystems, die später noch verputzt werden.

Und sonst? Schreitet mein Innenausbau im LEAN-Takt voran: Im Erdgeschoss werden dieser Tage Küche und Bauabschnitt 4 verputzt, der Kantinenboden wird mit Estrich belegt, im 1.OG werden die ersten Flurdecken installiert, im 2. Stock die Bürotüren eingesetzt, in der 3. Etage sind die Maler am Werk, und im Staffelgeschoss setzen die Trockenbauer die Wände auf die Hohlraumböden. Ein paar Worte noch zu den Außenarbeiten: Die große Baugrube für die Parkplätze wird derzeit mit Kies aufgefüllt und verdichtet; Ende kommender Woche will der Verkehrswegebau der STRABAG  AG die Erdarbeiten abgeschlossen haben. Danach können auf einer Tragschicht aus Schotter die Rasengittersteine für die Parkflächen verlegt werden. Hierfür haben meine Planer nicht den achteckigen, konventionellen Typ vorgesehen, sondern ein moderneres Modell: die „Hydropor-KL-Rasenplatte bildet im Verbund mit dem später ausgesäten Rasen künftig ein schickes Streifenmuster.

Die große Baugrube für die Parkplätze wird mit Kies gefüllt und verdichtet.